für Kinder erklärt

Verhaltenstherapeutische Methoden

mit Fokus auf Kinder und Jugendliche

In unserer Arbeit nutzen wir bewährte verhaltenstherapeutische Methoden, um Dich gezielt zu unterstützen. So können wir gemeinsam Lösungen entwickeln, neue Strategien einüben und den Alltag Schritt für Schritt erleichtern.

Reiz-
konfrontation

Selbst-
management-
Techniken

Soziales
Kompetenztraining

Operante
Verfahren

Kognitive
Umstrukturierung

Euthyme
Therapie

Habit-
Reversal-
Training

Techniken
der
Stimuluskontrolle

Konfrontation
mit Reaktions-
verhinderung

Selbst-
instruktions-
training

Schema-
therapie

Trauma-
therapie

Reizkonfrontation

Wenn Du Angst vor etwas hast, hilft es oft, sich Schritt für Schritt daran zu gewöhnen. Dabei bist Du nie allein, sondern eine Therapeutin oder ein Therapeut ist bei Dir und hilft Dir.

Wobei hilft das?
Wenn Du zum Beispiel Angst vor Tieren, der Schule oder bestimmten Orten hast.

Beispiel:
Du hast Angst vor dem Schwimmunterricht. Erst gehst Du nur mit ins Schwimmbad und schaust zu. Später traust Du Dich vielleicht ins Wasser.

Selbstmanagement-Techniken 

Hier lernst du, wie du dir selbst helfen kannst. Du machst zum Beispiel Pläne, erinnerst dich an deine Aufgaben oder belohnst dich selbst, wenn du etwas geschafft hast.

Wobei hilft das?
Wenn du dich oft ablenken lässt oder keine Lust auf Hausaufgaben hast.

Beispiel:
Du schreibst auf, wie lange du am Tag gelernt hast. Wenn du deine Ziele schaffst, darfst du dir am Wochenende etwas Schönes aussuchen.

Soziales Kompetenztraining

Dabei übst du, wie man gut mit anderen auskommt. Zum Beispiel, wie man Freundschaften schließt, sich streitet, ohne laut zu werden, oder mutig etwas sagt.

Wobei hilft das?
Wenn du schüchtern bist oder oft Streit mit anderen hast.

Beispiel:
Du spielst mit einem anderen Kind ein Gespräch nach, bei dem ihr euch vertragt.

Operante Verfahren

Wenn du etwas gut machst, bekommst du eine Belohnung. So merkst du: Gutes Verhalten lohnt sich! Wenn du etwas nicht tun sollst, kann es sein, dass du keine Belohnung bekommst oder etwas nicht darfst.

Wobei hilft das?
Wenn du oft wütend wirst oder Regeln nicht einhältst.

Beispiel:
Wenn du morgens ohne Streit zur Schule gehst, bekommst du einen Stern. Bei fünf Sternen darfst du dein Lieblingsspiel spielen.

Kognitive Umstrukturierung

Manchmal denkt man Sachen wie: „Ich kann das nicht.“ In der Therapie lernst du, wie du solche Gedanken in positive Gedanken verwandeln kannst.

Wobei hilft das?
Wenn du traurig bist oder Angst hast, etwas falsch zu machen.

Beispiel:
Statt „Ich bin schlecht in Mathe“ denkst du: „Ich kann es üben und besser werden.“

Euthyme Therapie

Hier geht es darum, dich besser zu fühlen. Du lernst, was dir gut tut, was dir Spaß macht, und wie du dich selbst beruhigen kannst.

Wobei hilft das?
Wenn du oft traurig bist oder nicht weißt, was dir Freude macht.

Beispiel:
Du schreibst auf, was an deinem Tag schön war, wie z. B. ein Spiel mit Freunden.

Habit-Reversal-Training

Manche Kinder machen bestimmte Dinge immer wieder, zum Beispiel Nägel kauen oder Zuckungen. In der Therapie lernst du, das zu bemerken und etwas anderes zu machen.

Wobei hilft das?
Wenn du Dinge tust, die du eigentlich aufhören willst.

Beispiel:
Du kaust oft Nägel. Jetzt lernst du, stattdessen deine Hände zusammenzupressen.

Techniken der Stimuluskontrolle

Hier geht es darum, Gewohnheiten zu ändern. Du veränderst zum Beispiel deine Umgebung so, dass es dir leichter fällt, etwas nicht zu tun.

Wobei hilft das?
Wenn du schlecht schläfst oder zu viel am Handy bist.

Beispiel:
Du legst dein Handy am Abend in ein anderes Zimmer, damit du besser schlafen kannst.

Konfrontation mit Reaktionsverhinderung

Wenn du zum Beispiel immer wieder kontrollieren oder dich waschen musst, hilft dir diese Methode. Du lernst, die Sache auszuhalten, ohne das Zwangsverhalten zu machen.

Wobei hilft das?
Wenn du Sachen oft mehrmals tun musst, damit es sich „richtig“ anfühlt.

Beispiel:
Du berührst eine Türklinke, aber wäscht dir danach nicht sofort die Hände.

Selbstinstruktionstraining

Du lernst, dir selbst gut zuzureden. Du kannst dir zum Beispiel sagen: „Ich bleibe ruhig“ oder „Ich kann das!“ Das hilft dir in schwierigen Momenten.

Wobei hilft das?
Wenn du schnell wütend wirst oder bei Klassenarbeiten nervös bist.

Beispiel:
Vor einer Klassenarbeit sagst du dir: „Ich schaffe das Schritt für Schritt.“

Schematherapie

Wenn du dich oft traurig oder allein fühlst, hilft dir diese Therapie, zu verstehen, woher das kommt. Du lernst, gut für dich zu sorgen und dich sicherer zu fühlen.

Wobei hilft das?
Wenn du dich oft ausgeschlossen oder ungeliebt fühlst.

Beispiel:
Du stellst dir in deiner Fantasie einen sicheren Ort vor, an dem es dir gut geht.

Traumatherapie

Wenn du etwas sehr Schlimmes erlebt hast, hilft dir die Therapie, das in Ruhe zu verarbeiten. Du lernst, dich sicher zu fühlen und über das Erlebte zu sprechen, wenn du bereit bist.

Wobei hilft das?
Nach einem Unfall, bei Gewalt oder schlimmen Trennungen.

Beispiel:
Du stellst dir mit deiner Therapeutin einen Ort vor, an dem du dich geborgen fühlst, und sprichst von dort aus über das, was passiert ist.

Kennst Du schon unser Team?